Various variations of Weltschmerz

Samstag, 9. August 2008

Meine armen Blumen!

Also eigentlich mag ich ja Schnecken, ich find sie meistens sogar ziemlich niedlich, aber ich mag keine Invasion in meinen Blumenkästen auf dem Balkon!
Darüber wie die in auf einen Balkon in der zweiten Etage kommen wundere ich mich ja schon gar nicht mehr, die müssen wir mit eingekauft haben, aber warum fressen sie nicht die Pflanzen von Leuten die eh schon keine Schnecken mögen, sondern meine?? Grmpf.

Donnerstag, 31. Juli 2008

Oh the humanity!

Anni schrieb mir eben dass das Bafög erhöht worden sei. Ich würde ja eh nur 10e mehr bekommen, habe aber trotzdem mal nachgesehen und bin dann fast vom Stuhl gefallen.
Anstatt meiner paar Flöhe haben die mir den Höchstsatz überwiesen, was über 400€ mehr sind! O_O
Das Gemeine, das ist ein Fehler, denn mein Bescheid ging über den alten Betrag. Und jetzt muss ich da anrufen damit sie es mir wieder wegnehmen.
Wie gewonnen so zerronnen. Ich geh mal weinen. *seufz*

Dienstag, 29. Juli 2008

Wirres zur Nacht

Anerkennung, soziale Ächtung - was braucht es um ausgeschlossen zu werden? Oder besser gesagt, was darf man sich erlauben, gibt es bedingungslose Liebe in Partnerschaft oder der Familie, Freunde die für einen die Hand ins Feuer legen würde, egal was man auch tut?

Mir ist eines in den letzten, ja vor allem Monaten klar geworden. Wenn man von einer großen Gruppe anerkannt und als Mitglied erkannt zu werden, muss man entweder ein Menschenfreund sein oder eben ein Heuchler. Vielleicht bin ich beides nicht genug um zu verstehen wie man ein "akzeptiertes Mitglied" der Gesellschaft wird, vielleicht hab ich mich dem zu lange entzogen um es zu verstehen. Ich habe die Idee von allen akzeptiert, ja vielleicht sogar gemocht zu werden schon lange begraben. Früher, als Teenager hatte ich irgendwie die naive Vorstellung, dass es sowas geben könnte. Da konnte man natürlich nur enttäuscht werden. Jahre später und um einiges abgeklärter, schüttelt man da höchstens den Kopf, ist aber immer noch nicht schlauer im Bezug auf zwischenmenschliche Beziehnungen.

Wenn man jemandem bedingungslos vertrauen können möchte, muss man auch selbst derjenige sein, dem eben dieses Vertrauen auch entgegen gebracht werden kann. Doch wie wird man so, wenn man irgendwann mal aufgehört hat zu vertrauen und jede Sekunde mit dem Schlimmsten rechnet? Ein sozialer Super-Gau, der sofortigen Rückzug erfordert, wo man so viel kaputt gemacht hat dass man nur noch einen möglichst schnellen Abgang hinlegen kann um nicht noch schlimmeres anzurichten. Man merkt es nicht, hat an seinem Verhalten nichts auszusetzen und schwupps hat man eine weitere Person vergrault. Wenn man dann vor dem Scherbenhaufen einer Freundschaft oder Beziehung steht und keine Ahnung hat was los ist, aber als derjenige gilt der alles kaputt gemacht hat.

Bedingungsloses Vertrauen entgegen gebracht zu bekommen, geht anscheinend nur wenn man dies selbst aussendet. Also wäre die Hoffnung darauf, dass einem jemand so sehr vertraut ohne dass man sich dies erarbeiten muss wieder nur sehr naiv. In der Fiktion funktioniert so etwas, aber da gibt es alles, sogar die wahre einzige Liebe, am besten noch auf den ersten Blick. Illusionen die wohl deshalb so erfolgreich sind, weil sie nie jemand wirklich erlebt.

Es ist schwierig ein gutes Maß zwischen naivem Hoffen und abgeklärtem Pessimismus zu finden, wenn man immer in das eine oder das andere Extrem fällt. Einerseits der Wunsch nach jemandem dem ich wirklich vertrauen kann, was weiß Gott nicht einfach ist, wenn man da so schwierig ist, andererseits schon fast Resignation, dem Abfinden damit, dass man abseits steht und sich mit der Rolle in die man sich selbst manövriert hat abzufinden. Irgendwie geht das sicher, wenn man nur selbstgenügsam genug ist. Das ist sicher auch die einfachere Lösung, aber dann wäre all die Mühe der letzten Jahre umsonst. Ein geachtetes und akzeptiertes Mitglied der Gesellschaft will ich längst nicht mehr werden, dafür ist diese in großen Teilen viel zu uninteressant/gestört/seltsam und vor allem anders im negativen Sinne, aber ist es das wirklich wert sich ewig abzuschotten, weil man sich nicht traut, nur um dann darunter zu leiden, dass man an einem bestimmten Punkt niemals weiter kommt und Beziehungen/bestehende Freundschaften, an der Oberfläche dümpeln. Ich will mich dafür nicht verbiegen und ich beherrsche, wie ich gestehen muss, auch so Sachen wie Selbstlosigkeit oder Aufopferungswille nur in geringem Maße, ist damit quasi alles schon zum Scheitern verurteilt? Muss ich also zufrieden sein so wie es ist? Heisst Tiefe in diesem Falle also doch Selbstaufgabe, zumindest bis zu einem gewissen Grad? Wenn das so sein sollte, sollte ich wirklich zufrieden sein, denn ehe ich an den Grundfesten meiner Person säge, versuche ich es lieber anders. Oder ich suche mir doch eine hübsche Höhle und werde Eremit...

Nachdem man mich freundlicherweise darauf aufmerksam gemacht hat, dass as klinge als hätte ich keine Freunde möchte ich dies hiermit ausdrücklich dementieren. Ich habe doch schon welche, aber nichtsdestotrotz haben sie natürlich mit der Thematik zu tun, weil sie ja mit mir befreundet sind. °_o

Montag, 23. Juni 2008

Veränderbar

Es gibt nicht viele Filme, bei denen man das Gefühl hat, dass sie dein Leben verändern können und sei es auch nur für eine kurze Weile, vielleicht einen Augenblick.
Heute war ich de ganzen Tag in seltsamer Stimmung, ich habe sogar meinen neuesten Helden David Tennant alias Doctor Who (jemand hier hat sich die Serie ja damals seinetwegen angesehen... ^^) von meinem Desktop verbannt und mich dagegen entschieden einen schnulzigen Film zu sehen. Das will schon was heissen.
Die Entscheidung dann mal wieder American Beauty zu sehen war genau die richtige, ich fühle mich nach Monaten mal wieder meiner inneren Mitte, oder wie man es auch nennen will näher. Ich hatte schon fast vergessen wie sich das anfühlt, wenn man nicht gehetzt versucht Schritt zu halten, vermeintliche Erwartungen zu erfüllen, zu sein wie "die Anderen". Selbstzweifel, Sorgen, Ängste, das Gefühl dass man einfach scheitern muss, weil es immer so war. Wenn man sie festhalten könnte, die Erkenntnis wie unwichtig das alles ist. Das es nicht wichtig ist sich einzufügen, nicht durchblicken zu lassen wie sehr man seinen Zweifeln erlegen ist, dass man Pläne hat wie alle anderen, dass man weiß was man will. Das ist alles vollkommen egal, man darf nur nicht aufhören irgendwas zu tun. Es geht doch immer irgendwie weiter und es sind doch gerade die die am meisten so tun als ob sie für alles einen Plan hätten und immer genau wüssten was sie wollen, die wenn sie mit sich alleine sind schrecklich verzweifelt sind und ihr Leben eigentlich nur spielen.
Warum sollte man sich so etwas antun...?

Dienstag, 17. Juni 2008

Ich hasse Computer

Da will man nach langer Zeit mal wieder Nine inch nails hören, schnappt sich die DVD Spindel mit den, nach dem Festplattenproblem gesicherten Daten, kopiert auch fröhlich den Ordner, nur um dann festzustellen, dass da gar nichts drin ist. Meine gesamte NIN Sammlung ist weg. >_< Ich könnte das blöde Ding aus dem Fenster schmeissen!
Zum Ausgleich höre ich jetzt möglichst rummeligen Industrial, gegen die schlechte Laune. Grr.

Montag, 28. April 2008

Finsterer Montag

Mein Lied heute.
In der Dr. House Version, weil der mehr macht als ein junger Bob Geldof in schrecklichen End-Siebziger-Klamotten.



Matheklausur doof, Deutsch Somi-Note doof, Bio doof. Alles doof.
Dagegen hilft nur eine Extraportion Mr. Darcy und Schokolade. *grummel*

Montag, 31. März 2008

Viel zu spät

Verdammte Zeitumstellung!
Schlimm genug dass die Ferien vorbei sind und ich morgen wieder um vor 7 aufstehen muss, ausgerechnet jetzt wurde natürlich auch noch die Zeit umgestellt. Das heißt, dass nicht nur mein Schlafrhythmus total hin ist (bin immer erst zwischen 3 und 5 Uhr ins Bett gegangen), sondern dass es eigentlich auch noch eine Stunde früher ist. Ich bin noch hellwach und habe dann auch noch den den letzten Ferientag mit Emilia Galotti verbringen müssen. Übermorgen dann diese bescheuerte Exkursion zum Landtag die mich schon um kurz vor 7 aus dem Haus treibt. Ich will nochmal Ferien, sofort! Ò_Ó *gerade in Meckerlaune ist*

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